Haarerkrankungen führen in letzter Instanz zum Haarausfall. Dieser kann erblich bedingt sein, oder auch andere krankheitsbedingte Ursachen haben.
Es kann jedoch auch der Fall der übermäßigen und unerwünschten Körperbehaarung auftreten, von dem zumeist Frauen betroffen sind.
Erblich bedingter Haarausfall, eine der weit verbreitetsten Haarerkrankungen, führt bei etwa jedem dritten Mann zu vorzeitigem Haarverlust auf dem Kopf. Implantiertes Eigenhaar, dass dem Hinterkopf entnommen wird, kann durch einen ambulanten Eingriff beim Facharzt auf die kahlen Stellen gepflanzt werden.
Eingriffe dieser Art sind vom Patienten privat zu zahlen, da es sich um eine ambulante Schönheitsoperation handelt. Eigenhaar wird in der Regel nicht durch den menschlichen Organismus abgestoßen.
Bei Frauen, die unter starker Körperbehaarung leiden, kann eine Enthaarungscreme verwendet werden, um unerwünschte Behaarung zu entfernen.
Bei übermäßigem Haarausfall ist in den häufigsten Fällen die Haarwurzel erkrankt. Die Haarwurzeln, oder auch Kapillaren, sind in der Regel ausgetrocknet, verklebt und nicht mehr durchblutet, wodurch sie aussterben und ausfallen.
Bei männlichem, erblich bedingtem Haarausfall wird gemutmaßt, das das männliche Geschlechtshormon Testosteron bei übermäßiger Konzentration im männlichen Organismus die Haarwurzeln auf dem Kopf verklebt, wodurch diese absterben und ausfallen. Die Haarwurzeln erhalten keinen Sauerstoff mehr. Auch vermehrte Schorf- und Schuppenbildung auf dem Kopf können das Absterben von Haarwurzeln und somit den Haarausfall begünstigen.
Haarerkrankungen können sich also durch Haarausfall und vermehrte, unerwünschte Körperbehaarung bemerkbar machen. Rat für die individuelle Therapie und die weitere Vorgehensweise sind bei Dermatologen und Haartransplanteuren einzuholen.
