In den Savannen Westafrikas, in der Sub Sahel Zone, wächst der Shea Nussbaum, aus dessen Früchten die Sheabutter gewonnen wird.
Die Kerne der Früchte werden ausgepresst, um aus der Substanz der Kerne Sheabutter herzustellen. Die Substanz der Kerne enthält Fettsäuren, terpenische Alkohole und Phystosterole.
Die nicht verseifenden Bestandteile sind etwa zehn Prozent des Rohproduktes. Sie wirken hautpflegend und heilend. Sheabutter wird daher als Bestandteil bei der Herstellung von Hautcremes und Salben verwendet. Cremes mit einem Sheabutteranteil von fünf bis zwanzig Prozent werden in Europa und Amerika zu hohen Preisen angeboten. Das Produkt ist pur und ohne extravagante Verpackung zu erschwinglichen Preisen im Internet bei Naturkosmetikversandfirmen erhältlich.
In Afrika wird sie gegen Rheuma, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und gegen Schwangerschaftsstreifen benutzt. Sie ist auch für die Babypflege und Tierpflege geeignet. In Europa und Afrika wird sie überwiegend für die Hautpflege genutzt.
Weitere Krankheitssymptome gegen die sie verwendet wird, sind Altershaut, trockene Haut, starke chemische Handverschmutzungen, schuppige Haut und Neurodermitis. Als Schutz gegen Sonneneinstrahlung und als Fußmassagemittel ist sie ebenfalls geeignet. Sie ist in ihrer Feuchtigkeitsspende für die menschliche Haut langanhaltend und gehaltvoll, weshalb sie ein hervorragendes Mittel gegen Neurodermitis ist.
Sheabutter hat einen leichten Fettgeruch, weshalb sie auch mit Extrakten von Jojobaöl und ätherischen Ölen sowie mit verschiedenen Duftölvarianten lieferbar ist. Die Folge ist ein duftendes und gut riechendes Produkt ohne Fettgeruch. Sie ist bis zu drei Jahre haltbar. Sie sollte vor Lichteinwirkung geschützt gelagert und aufbewahrt werden.
