Die meisten Kosmetikhersteller und Konzerne haben sich mittlerweile für die Herstellung tierversuchsfreier Kosmetik entschieden. Trotz unterschiedlicher Tierschutzgesetzte, leiden jedoch immer noch eine Vielzahl von Tieren in Verbindung mit der Kosmetikherstellung.
Einen Beitrag gegen Tierversuche kann nur derjenige leisten, der sich für den Kauf von tierversuchsfreier Kosmetik entscheidet. Dieser Artikel soll keine spezielle Werbung für diverse Firmen sein. Es ist jedoch nötig, einige Hersteller und Drogisten zu nennen, die auf Tierversuche in Zusammenhang mit ihrer Kosmetikproduktion verzichten.
Vier bekannte Drogerievertriebe, die tierversuchsfreie Kosmetik vertreiben, sind die Drogeriekette DM, die Firma p2 Cosmetics, der Beiersdorf Konzern und die Marke L’Oreal. Auch zahlreiche Tochterunternehmen dieser Konzerne berufen sich auf die Produktion von ausschließlich tierversuchsfreier Kosmetik.
Alternativ werden die Hautverträglichkeit diverser Kosmetikprodukte zumeist durch Epicutantests von Augen- und Hautärzten überprüft. 1997 wurde das Tierversuchsverbot auf alle kosmetischen Produkte angewandt. 2001 wurde jedoch erst das Tierversuchsverbot auch auf alle Kosmetikrohstoffe ausgeweitet, um ein Großteil der Zweifel zu beseitigen.
Ungeachtet vom erweiterten Tierversuchsverbot von 2001 gibt es immer noch große Firmen, die Tierversuche für die Kosmetikproduktion durchführen. Verbraucher, die auf der sicheren Seite sein wollen, können sich daher ausschließlich auf Firmen verlassen, die in Rechenschaftsberichten angeben, keine Tierversuche für die Pflegeproduktproduktion durchzuführen.
Der Großteil der Bevölkerung hat mittlerweile ein persönliches Interesse an Pflegeprodukten, die ohne Tierversuche entwickelt und produziert wurden. Tierversuchsfreie Kosmetik trägt das BDIH Siegel des Bundes der Deutschen Industrie und des Handels.
